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Erfahrungsbericht: Commerzbank vor der Mittagspause belästigt!

dresdner bank dresdenGerade wurde die Commerzbank (Coba) durch uns Steuerzahler gerettet und nun das!

Dresden, Prager Strasse heute Mittag. Es ist zwanzig Minuten nach 12 Uhr. Gehste noch schnell einen Geldschein wechseln, denk ich mir, bevor die Commerzbanker für längere Zeit in ihre Mittagspause verschwinden. Jo jo, sogar im hochfrequentierten Dresdner Stadtzentrum schliesst die dortige Coba-Filliale während der Mittagszeit. Egal! Also ich rein ins Dresdner-Bank-Gebäude und die Treppe hoch. Aber wo ist die Kasse? Aha, eine Kollegin besetzt schnell den durch ein amtlich anmutendes Schild gekennzeichneten Kassen-Schalter. Ich bitte sie, mir doch meinen Geldschein in mehrere kleinere zu wechseln, was folgenden Dialog nach sich zog:

Kassiererin: Sind Sie Kunde bei uns?
ich: Nein.
Kassiererin: Dann mache ich das jetzt ausnahmsweise.
ich: Schaue sprachlos drein. (Unser Filialeiter hätte die Dame für einen solchen Spruch sofort gefeuert.)
Kassiererin: Wir sind nämlich eine Privatgeschäftsbank und keine Wechselbank.

Was wohl kaum ernst gemeint sein konnte, denn eine Wechsel-Gebühr verlangte die Dame für ihre Bemühungen dann doch nicht. Offenbar kam ich so kurz vor der Mittagspause nur etwas ungelegen.

Es spielt keine Rolle, ob eine Bank gesetzlich verpflichtet ist, Geld von Nichtkunden zu wechseln. Eine Rolle für die Coba spielt aber, dass ich jetzt und künftig nicht zu ihren Kunden gehören werde und alle meine Freunde, Verwandte und Bekannte auch nicht. Und ja, etwas mehr Freundlichkeit der Coba gegenüber Wählern und Steuerzahlern wäre durchaus angemessen.

Foto: © FK



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