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Urteil: Ex-HRE-Chef Funke darf auf 150.000 Euro hoffen

Das Landgericht München I sprach dem Ex-Vorstandsvorsitzenden der Hypo Real Estate (HRE) Georg Funke Gehaltsnachzahlungen in Höhe von 150.000 Euro zu – vorläufig.

Der am 23. Dezember 2008 geschasste ehemalige Vorstandsvorsitzender der mit 150 Milliarden Euro an Steuergeldern am Leben gehaltenen Zombie-Bank Hypo Real Estate Georg Funke erhielt vom Münchner Landgericht Gehaltsnachzahlungen in Höhe von rund 150.000 Euro zugesprochen (Az.: 5 HK O 1762/09 und 5 HKO 2122/09). Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die HRE hat bereits angekündigt, in die Nachverhandlung zu gehen.

Die 5. Handelskammer kam zu dem vorläufigen Urteil, weil Georg Funke im Urkundsprozess nur seinen Arbeitsvertrag vorzulegen brauchte, um seine Ansprüche geltend zu machen. Dagegen müsste die HRE aufwändig nachweisen, dass zum Kündigungszeitpunkt berechtigte Gründe für eine rechtmässige fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses bestanden. Diesen Nachweis sauber zu führen, ist jedoch sowohl fachlich und als auch juristisch kompliziert.

Die HRE hat in der Nachverhandlung Gelegenheit die Rechtmässigkeit der Kündigung Funkes zum Beispiel mit Zeugen und Gutachten hinreichend zu begründen, um Funkes Forderungen abzuwehren. Jedoch könnte dieses Endurteil ebenfalls wieder angefochten werden.


Dieser Artikel ist Teil 35 von 37 der Serie Hypo Real Estate - HRE - pbb Deutsche Pfandbriefbank



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