≡ Menu


Warum Josef Ackermann für Deutschland so brandgefährlich ist

Ex-IWF-Chefökonom hat Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann als einen der “gefährlichsten Banker der Welt” bezeichnet, weil er in seinem Renditewahn das Pleiterisiko von Deutschlands grösster Privatbank bewusst in Kauf nimmt und auf uns Steuerzahler abwälzt.

Die Finanzkrise ist noch nicht überstanden, aber Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann nimmt bereits wieder 25 Prozent Eigenkapitalrendite ins Visier.

Das ist für Deutschland gefährlich, sagt Ex-IWF-Chefökonom Simon Johnson.

Denn Ackermann kann sein irres Renditeziel nur erreichen, wenn er das Eigenkapital der Deutschen Bank mit aktuell nur 4 Prozent im Vergleich zu den hochbrisanten Risiken gefährlich klein hält.

Das Hauptgeschäft der Deutschen Bank, das Investmentbanking, ist aber hochriskant, wie die Lehman-Pleite im Jahre 2008 bewies.

Mit dem klassischen Bankgeschäft lässt sich keine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent erwirtschaften. Nur das hochgefährliche Investmentbanking ermöglicht solch hohe Gewinne. Die gierigen Aktionäre sollen dabei mit geringstem Geldeinsatz maximale Dividende einstreichen. Geht dabei aber etwas schief, kann die Bank ihre Verluste nicht selbst tragen und muss Pleite gehen.

Eine Insolvenz der Deutschen Bank würde unser gesamtes Geldsystem auf einen Schlag vernichten.

Die Gläubiger der Deutschen Bank sind Renten- und Pensionskassen sowie Banken, Versicherungen, Unternehmen und private Anleger. Bei einer Geldvernichtung über Nacht durch die Insolvenz des Kreditinstituts würde unser gesamtes Wirtschafts- und Sozialsystem zusammenbrechen.

Weil Ackermann das weiß, kann er auf die Absicherung seiner wahnsinnigen Risiken durch uns Steuerzahler setzen.

Ackermann hat in der Vergangenheit oft den Teufel “Kernschmelze” an die Wand gemalt, um seine und die Interessen seiner geldgierigen Branche durchzusetzen. Dabei verheimlicht der Schweizer ganz bewusst, dass in erster Linie er die Verantwortung für für die Deutsche Bank und ihre Geschäfte trägt. Ackermann könnte mit solidem Bankgeschäft jedes Risiko von der Deutschen Bank und von uns Steuerzahlern abwenden.

Ackermann ist aber kein Deutscher. Im liegt gar nichts an unserer sozialen Marktwirtschaft.

Im Gegenteil, der Schweizer setzt alles daran, um uns Steuerzahler, unsere Renten- und Pensionskassen und unsere privaten Ersparnisse zu enteignen. Wie eine Heuschrecke wird er im Jahr 2013 die Deutsche Bank verlassen und weiterziehen. Zurück bleiben ein marodes Kreditinstitut und verbrannte Erde.

Deshalb ist Ackermann für Deutschland so brandgefährlich.



{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

banner