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Finanzkrise: Automobilindustrie bricht zusammen

  • General Motors droht die Pleite (SZ).
  • VW will 25.000 Leiharbeiter entlassen (FAZ).
  • Opel und Ford drosseln ihre Produktion (FTD).
  • Die Anzahl der Insolvenzen der Auto-Händler steigt dramatisch (RP Online).
  • Automobil-Zulieferer leiden Just-In-Time unter dem Einbruch der Warenabnahmen durch BMW, Mercedes, VW, Ford oder Opel (RP Online).

Eine gesamte Branche stöhnt, weil der Markt, sprich: der Kunde, nicht mehr so will, wie er soll. Grund sind falsche Modelle seit Jahrzehnten, Überproduktion und Überdehnung der Umsätze durch Autokredite und Leasing, wo gar keine reale Nachfrage mehr ist. So konnten schlechte Autos noch in guten Zeiten an den Kunden gebracht werden. Aber nachdem der Kunde nun in Folge der Finanzkrise seine Ausgaben und Investitionen weiser abwägt, zieht Vernunft in einen überverkauften Markt. Die Aussichten sind düster. Weil die Hersteller gerade erst beginnen, neue ökologische Trends in ihren Modellentwürfe zu berücksichtigen. Aber was heute als Idee noch nicht einmal auf dem Reissbrett ist, kann bei deutsche Autobauern frühestens in fünf bei den Japanern jedoch schon in drei Jahren in Serie gehen. Von der Infrastruktur für neue Energieträger ganz zu schweigen. Bis zum nächsten Aufschwung der Auto-Branche wird noch viel Wasser die Elbe hinab fliessen.



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