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Finanzkrise: Whine-Fest bei den Auto-Bauern

Der lehrbuchreife Krisen-Klassiker: Überproduktion, falsche Modellpalette, verschlafene Trends. Die Automobilindustrie in den USA und Europa sieht sich als Opfer der Finanzkrise. Zehntausende Jobs sollen in den nächsten Jahren abgebaut werden, meldet Focus. Der Vertrieb der kaum noch marktfähigen auf Halde liegenden Modelle über günstige Kreditkonditionen der Autobanken funktioniert nicht mehr. Die Kunden haben in Zeiten von Klimawandel und steigenden Benzin- und Dieselpreisen kein Interesse, sich für überalterte Antriebssysteme bis über beide Ohren zu verschulden. Nun soll der EU-Steuerzahler seinen ohnehin schon strapazierten Geldbeutel öffnen und mit Steuergeldern in Höhe von 40 Milliarden Euro die Entwicklung neuer sparsamer und umweltfreundlicher Technologien finanzieren, verlangt der europäische Verband der Automobilhersteller ACEA, nachdem in vergangenen Jahrzehnten fette Gewinne an Aktionäre, Vorstände und Beschäftigte verteilt wurden, statt zu reinvestieren.


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