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Germanblogs’ Niedergang Teil II

Das braucht kein Mensch. Blogs zu einer separaten Zelle innerhalb der eh schon vernetzten Blogosphäre zusammenzufassen, hat keinen Mehrwert für den Surfer. Das Holzbrinck-Konstrukt “Germanblogs” ist nichts weiter als eine Sammlung von “Me-Too”-Nischenblogs. Dort wurde das xte Politblog aufgemacht, das xte Werbeblog, das xte-Businessblog usw. usf. und umgekehrt. Der derzeitige Online-Auftritt suggeriert, dass der deutschsprachige Surfer gezielt nach “german blogs” zum Thema Bildung, Foto, Musik usw. sucht. Tut er das? Nein, er sucht nach Informationen, Inhalten, Unterhaltung und das möglichst auf Deutsch. Wenn er dabei auf ein Blog stösst und trotzdem seinen Willen kriegt, interessiert es ihn zunächst herzlich wenig, dass chronologisch angeordnete Inhalte kommentierbar und pingbar sind. Ob sein Fund mit irgendwem vernetzt ist? Egal.

Na ja, es könnte eine Konzentration von Experten sein? Hier mal die Meinung der Surfer dazu.

Seit es offensichtlich keine Redaktion mehr gibt,(geändert: 27.02.2007) Zudem dominiert Trackback-Spam selbst in relativ aktuellen Posts.

Bei Experten könnte man auf die Idee kommen, dass sie entsprechend ihres Kenntnisstandes schreiben. Weit gefehlt! Schaut man sich die AutorInnen und deren Tun bei Germanblogs an, so stellt man schnell fest, dass ein regelrechtes Blog-Hopping stattfindet. Oder wie kommt ein Unternehmensberater ins Bildungs-, ins Politikblog; die gastronomisch ausgebildete Fachkraft ins Billigflugblog?

Es scheint dabei nicht so sehr darum zu gehen, ein Thema konsquent entsprechend dem Know-how des Autors zu behandeln und einen echten Nutzen für den Surfer zu schaffen, sondern vielmehr um Very-High-Speed-Content-Fill-In oder wie erklärt sich – um hier mal zum Ende zu kommen – diese weitgehend meinungsfreie Ansammlung von Videos?

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