≡ Menu


Angst um Opel – Warum?

General Motors (GM) muss heute vor der US-Regierung seinen Plan “Renaissance” vorstellen. Europa fürchtet massive Einschnitte, Werksschliessungen, Massenentlassungen und Verlust von Marktanteilen. Dabei beschreibt das General Motors European Employee Forum (EEF) in seiner “Alternative zum Restrukturierungsplan” Opels Situation wie folgt:

“Die europäischen Betriebe sind im Hinblick auf Produktivität, Flexibilität, Nachfrage gesteuerte Produktion und Produktportfolio absolut wettbewerbsfähig.”

Wenn dem so wäre, woher dann die Angst vor Werkssschliessungen? Kein vernünftiger Unternehmer – und das unterstelle ich mal dem GM-Management – stampft Konzernteile ein, die entweder profitabel arbeiten oder zumindest so aufgestellt sind. Im Zweifel würde er oder – im Falle einer Insolvenz – der Insolvenzverwalter diese Unternehmensteile verkaufen.

Alles nur Schwarzmalerei oder was steckt wirklich hinter den düsteren Befürchtungen seitens der Arbeitnehmervertreter? Focus stellte im Novenber letzten Jahres fest, dass es Opel schlecht ginge. Überkapazitätzen, schrumpfende Marktanteile, zu teuer und dafür nicht gut genug. Die Schuld dafür muss sich wohl GM mit seiner gleichgeschalteten Modellpolitik und den Kostensenkungen in der Vergangenheit zu Lasten der Qualität auf die Fahnen schreiben. Die Ängste um Opel scheinen daher nicht ganz unbegründet.



{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

banner