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GM: 47.000 Mitarbeiter, 14 Fabriken plus Hummer und Saturn müssen weg!

General Motors stellte gestern vor dem US-Repräsentantenhaus sein neues 100-seitiges Restrukturierungskonzept vor und warnte gleichzeitig die US-Regierung vor Kosten in Höhe von mehr als 100 Milliarden US-Dollar plus Steuerausfall, sollte der US-Automobilhersteller in eine Pleite rutschen, wie das Wall Street Journal meldet. Für eine Sanierung will der Konzern weltweit auf 47.000 Mitarbeiter, 14 Fabriken sowie auf die beiden Marken Hummer und Saturn verzichten und auch international nach staatlichen Hilfen suchen. GM wird künftig auf weniger aber bessere Produkte setzen.

In den kommenden Wochen müssen US-Regierung, GM Europe und unsere Politiker die konkreten Vorstellungen der Detroiter prüfen und Lösungen finden.

Um in den nächsten Jahren zu überleben, benötigt der US-Automobilhersteller 9 bis 16 Milliarden US-Dollar an staatlicher Hilfe und will damit in einer Frist von zwei Jahren profitabel werden. Fliesst das Geld nicht, droht GM im nächsten Monat die Insolvenz.

Nancy Pelosi, Sprecherin des Repräsentantenhauses, sprach von einem schwierigen und enttäuschenden Kapitel für die Wirtschaft der USA und erwartet künftig eine lebensfähige, technologisch fortschrittliche und weltweit wettbewerbsfähige amerikanische Automobilindustrie.

WSJ / PR Newswire



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