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VW-Coup – nur Porsche profitiert!

Wir heute die Rheinzeitung berichtet, befindet sich die Porsche Aktie im freien Fall und sogar das Papier von VW profitiert nicht von der Schreckensmeldung, dass Porsche Europas grössten Automobilbauer “übernehmen will”.

Als vernüftig denkender Mensch fragt man sich, ob die Porsche-Führung ersthaft glaubt, mit einer grösseren Beteiligung an VW könne man einer Übernahme von Volkswagen durch internationale Investoren trotzen. Zudem diese Beteiligung jedoch nicht so hoch sein wird, dass Porsche sie veröffentlichen muss, geschweige denn in die Unternehmensgeschicke von VW eingreifen kann. Des Weiteren kann ich mir nicht vorstellen, dass Porschelenker Wiedeking unter die Samariter gegangen ist und aus karitativen Gründen den angeschlagenen Volkswagenkonzern stützt. Betrachtet man diesen Deal jedoch etwas näher und unter dem Blickwinkel einer drohenden Aufhebung des VW-Gesetzes, dann stellt sich die Beteiligung als eine simple Spekulation heraus. Denn sobald sich internationale Investoren für Volkswagen interessieren, wird die Aktie in die Höhe schiessen. Dann profitert auch Porsche davon. Weiterhin sieht es bei VW bei weitem nicht so rosig aus, als dass man unbedingt investieren müsste. Ein Skandal jagt den anderen und der Pheaton verkauft sich auch nicht so wie gewünscht. Aber auch hier gilt “buy on bad news” und “sell on good news”, sobald das VW-Gesetz fällt, wird die Aktie interessant. Der Privatanleger sollte dann schon bei VW bzw. Porsche investiert sein.



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