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Eine Frauenquote könnte tausende Arbeitsplätze vernichten

Eine DAX-30-Frauenquote bedeutet Wettbewerbsnachteile für die betroffenen Unternehmen, weil Rating-Abstufungen und Schwächung des Managements drohen, was nicht nur das Geschäft beschädigt, sondern auch die Kapitalbeschaffung erschwert. Damit könnten in Deutschland tausende von Arbeitsplätzen verloren gehen.

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Familienministerin Kristina Schröder (beide CDU) halten an ihrem Prestigevorhaben “Frauenquote in DAX-30-Unternehmen” fest und wollen unbedingt in die private Wirtschaft hineinregieren. Die Folgen wären für Unternehmen und Arbeitsmarkt dramatisch.

Eine Unternehmensberaterin hatte mir den immer wieder beschworenen, aber selten ausgeführten biologischen Unterschied zwischen Mann und Frau in der Geschäftwelt so erklärt:

Jungs spielen Fussball, weil sie gewinnen wollen, Mädchen spielen “Vater, Mutter, Kind”, weil sie sich ein harmonisches Zusammenleben wünschen.

Dieser Unterschied wird uns von Mutter Natur mit der Geburt mitgegeben und prägt uns für das gesamte Leben.

Von Entscheidern in Unternehmen wird strategisches Denken und der Wille verlangt, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Zudem müssen innerhalb eines Unternehmens oft allein unbequeme Entscheidungen getroffen werden, was ein harmonisches Miteinander erschwert. Das ist für Frauen nicht immer leicht.

Des Weiteren beobachten Ratingagenturen nicht nur nackte Zahlen. Auch sogenannte weiche Faktoren, wie eben Qualität des Managements, fließen in die Bewertung mit ein. Wenn aber, durch die Gesellschaft bedingt, Frauen für ihre Anerkennung wesentlich mehr Leistung bringen müssen als Männer, dann kann es für sie entweder mehr Arbeitszeit oder Abschläge in der Bewertung des Unternehmens bedeuten.

Ein weiterer Punkt erklärt sich fast von selbst. Eine Führungsposition zu bekleiden, bedeutet ein Wagnis, ein Risiko einzugehen. Das fällt Männern von Natur aus leichter. Wenn sich Mitarbeiterinnen aber erst gar nicht auf eine Managementposition bewerben, weil sie sich die Verantwortung nicht zutrauen, wäre ein “Marschbefehl” zu einer solchen Besetzung für beide – Bewerberin und Firma – sehr riskant.

Hinzu kommt, dass gerade die DAX-Unternehmen weltweit operieren. Quotenfrauen im Vorstand können daher bei Geschäftspartnern und Kunden zu Befindlichkeiten und Auftragsverlust führen. Auch keine schöne Sache.

Die politische Vorgabe einer Frauenquote birgt für Unternehmen einige Risiken. Findet sich keine adäquate Bewerberin, werden im besten Falle Quoten-Stellen geschaffen, um Sanktionen zu entgehen. Im schlimmsten Falle packt das Unternehmen einfach seine sieben Sachen und verlässt Deutschland.

Die 30 DAX-Konzerne beschäftigten im Jahre 2009 weltweit rund 3,6 Millionen Mitarbeiter davon rund 1,5 Millionen in Deutschland. Ich mag mir gar nicht ausdenken, wenn die alle auf die Idee kommen, Deutschland den Rücken zu kehren.



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