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Gehaltsverhandlung – Die Top 5 + 1 Gelegenheiten!

Stellen Sie sich vor, Sie sind Chef. Montagmorgen, Fünf vor Acht platzt ein Mitarbeiter, der vielleicht nicht gerade zu Ihren Lieblingen gehört, in Ihr Büro, unterbricht Sie während eines wichtigen Telefonats und fordert mehr Gehalt. Damit hat der Kollege alles falsch gemacht, was man so bei Gehaltsverhandlungen falsch machen kann, selbst wenn er sich strikt an die BILD-Regeln für Gehaltsforderungen gehalten hätte.

Wirtschaftsthemen zeigt Ihnen die Top 5 + 1 Gelegenheiten, eine Gehaltserhöhung durchzusetzen:

Jährliche Beurteilung
Viele Unternehmen führen jährliche Leistungsbeurteilungen durch. Gehen Sie gut vorbereitet in solch ein Gespräch und weisen Sie herausragende Erfolge vor, dann haben Sie alle Argumente der Welt für eine bessere Bezahlung.

Jahresauswertung und positive Geschäftsentwicklung der Firma
Da alle Mitarbeiter zum Erfolg der Firma beigetragen, macht es Sinn, den Betriebsrat einzuschalten. Auch wenn eine positive Geschäftsentwicklung nicht nachhaltig sein sollte, kann zumindest ein ordentlicher Bonus herausspringen.

Neue Arbeitsaufgabe mit höheren Anforderungen
Gehälter sind weniger an Personen sondern eher an Tätigkeiten und Positionen gebunden. Kommen höhere Anforderungen auf Sie zu, dann können Sie ruhig Ihren Chef nach einer Anpassung der Tarif-Gruppe fragen. Er wird eine Umgruppierung kaum ablehnen können.

Neuer Arbeitsort bzw. Entsendung
Ziehen Sie für Ihre Firma durch die Welt, bedeutet dies einen höheren Einsatz. Auch kommen zusätzliche Kosten auf Sie zu und nicht zuletzt sind die Lebenshaltungskosten an verschiedenen Arbeitsorten sehr unterschiedlich. Zumindest für die Zeit der Entsendung sollte ein höheres Gehalt plus Spesen natürlich drin sein.

Wechsel des Arbeitgebers
Job-Hopping, um ans richtige Gehalt zu kommen, wird nicht gern gesehen. Dennoch müssen Sie mit Ihrem neuen Arbeitgeber auch die Bezahlung verhandeln. Wenn der Chef Sie haben will, spielt Geld eher eine untergeordnete Rolle – solange Sie nicht zu gierig sind.

Ende der Probezeit
Während der Probezeit haben Sie sich eingearbeitet. Sofern nicht schon im Vorfeld vereinbart, könnte nun eine Gehaltsanpassung erfolgen.

Grundsätzlich gilt für Gehaltsverhandlungen
Sie müssen Ihren Marktwert kennen. Auf lohnspiegel.de zum Beispiel können Sie herausfinden, wie viel Ihre Kollegen pro Jahr verdienen. Ihr Arbeitgeber muss natürlich wirtschaftlich in der Lage sein, Ihr Wunschgehalt nachhaltig bezahlen zu können.



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