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Konten bei verschiedenen Banken – Ja oder nein?

Sollte man Konten bei verschiedenen Banken haben?

Das kommt darauf an. In der Regel macht es wenig Sinn, da Konten Geld kosten. Auch wenn mit Konten ohne Gebühr geworben wird, stellt sich beim Nachhaken immer wieder heraus, dass dann Mindestguthaben oder Umsätze in gewisser Höhe gefordert werden. Des Weitern kann nicht davon ausgegangen werden, dass Konten bei anderen Banken der Hausbank und umgekehrt verborgen bleiben. Banken kommunizieren miteinander, sei es über Bankauskünfte, Bundesbank-Meldungen oder über externe Auskunfteien. Auch tut sich eine Bank bei Krediten leichter, wenn der Kunde alle Geldgeschäfte über das eine Haus abwickelt. Man kennt sich und Prüfungen erfolgen in kürzerer Zeit.

Bei grösserem Vermögen oder umfangreichen Kreditengagements lässt es sich jedoch nicht vermeiden, mehrere Banken ins Boot zu holen, um günstige Angebote zu nutzen oder Risiken zu verteilen. Konsortialkredite mit hohem Volumen werden von mehren Banken (Konsorten) zwecks Risikoteilung gewährt. Die Hausbank ist in der Regel Konsortialführer und Hauptansprechpartner. Der Kunde erhält dadurch Zugang zu höheren Geldbeträgen. Auch habe ich erlebt, dass eine Bank von sich aus sagt, wir wollen die Geschäftsverbindung aus Gründen einer Risiko-Konzentration nicht ausweiten. Das heisst aber nicht, dass nichts mehr geht. Eine zweite Bank kann durchaus das Wachstum eines Unternehmens mit neuen Krediten unterstützen.

Es bleibt daher eine Frage von Nutzen, Aufwand und Risikoverteilung für beide Seiten.

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