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Manager-Dilemma: Lieber Schwiegermutter als Dienstreise

(box) Düsseldorf, 18.10.2005 – Dienstreisen machen alles andere als Spaß:

Manager würden lieber Zeit mit der Schwiegermama verbringen, als auf Dienstreise gehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von WebEx, einem Anbieter von On-Demand-Collaboration-Applikationen.

Manager verbringen im Durchschnitt über 20 Prozent ihrer Arbeitszeit auf Dienstreisen. Zu diesem Ergebnis kommt WebEx in einer aktuellen Umfrage unter 200 Top-Entscheidern in britischen Unternehmen. Dabei haben sie pro Jahr durchschnittlich 13 Flüge, wobei eine Dienstreise im Schnitt fünf Tage dauert.

Davon sind Manager alles andere als “amused”: 46 Prozent würden sogar lieber mit der Schwiegermutter zu Abend essen, als sich dem Stress einer Dienstreise auszusetzen. 42 Prozent ließen eher den Zirkus einer Haus- oder Wohnungssuche über sich ergehen und noch 37 Prozent bevorzugen eher die Reinigung ihrer Toilette, als Zeit in Passkontrollen und Flughafen-Aufenthaltsräumen zu vergeuden.

Und was machen Manager als Erstes, wenn sie ihr Hotelzimmer erreichen? 81 Prozent greifen zum Telefon und rufen ihren Partner an. So geben Manager auch zu, dass sie ihren Partner auf Dienstreisen am meisten vermissen.

Männer (60 Prozent) vermissen ihre Frau allerdings mehr, als umgekehrt (30 Prozent). Das muss aber kein Zeichen von mangelnder Familientreue sein, denn immerhin 49 Prozent der weiblichen Entscheider vermissen ihre Kinder.

Die kurze Freizeit während einer Dienstreise wird von Langeweile regiert:

72 Prozent lesen und nur acht Prozent verlassen ihre Hotelzimmer. Kein Wunder also, dass sie Unterstützung brauchen, wo immer es nur geht:

Immerhin vier Prozent nehmen ein Kuscheltier als Glücksbringer mit auf Reisen.

“Die Studie haben wir zwar in England durchgeführt, wir glauben aber nicht, dass unsere deutschen Manager Dienstreisen grundlegend anders erfahren”, sagt Peer Stemmler, Country Manager Deutschland bei WebEx in Düsseldorf.

“Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen mal Gedanken über die Art und Häufigkeit von Dienstreisen machen.”



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