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Bei RSS-Feeds auf eigener Hompage bis zu 1.400 Euro sparen

rss sueddeutsche 119RSS-Feeds von professionllen Medien auf der eigenen Hompage einzubinden, kann teuer werden. Ein Vergleich lohnt sich, weil im Internet auch kostenlose Angebote zu finden sind, bei denen der Betreiber einer Webseite viel Geld sparen kann.

Wer eine eigene Homepage betreibt und bei den Medien um Genehmigung bittet, deren RSS-Feeds oder Teaser kostenlos und nichtkommerziell nutzen zu dürfen, erhält in der Regel sehr schnell seine Erlaubnis. Manchmal ist eine Anfrage sogar unnötig, weil die Genehmigung bereits auf der Webseite erteilt wurde. Denn der Tausch von Überschrift und zwei Zeilen Vorspann pro Artikel gegen eine Verlinkung rechnet sich offenbar.

Sueddeutsches Preis-Leistungsverhältnis
Es gibt jedoch leider Online-Zeitungen, die auch hier gerne dem Partner tief in die Tasche greifen möchten. So verlangt die Sueddeutsche für einen ihrer Luxus-Feeds, der wenig Inhalt – gerade mal Headline plus Vorspann – dafür aber Werbung bietet, pro Monat satte 119 Euro.

Kostengefälle von Süd nach Nord?
Während in München die Teaser gerne etwas teuerer scheinen, ist man in Berlin bei der Preisgestaltung schon kulanter. Das mag wohl an der tendenziell geringeren Kaufkraft dieser Region liegen. So geht ein RSS-Feed von Welt Online mit Überschrift und zweizeiligem Vorspann im Abo schon ab 300 Euro pro Jahr über die Internet-Theke. Surfen wir noch ein paar Kilometer weiter Richtung Norden, bietet der Spiegel-Verlag in Hamburg die Teaser seines Manager Magazins kostenlos an. Zur Entlastung der Münchner sei jedoch erwähnt, dass ihr Focus auf unsere Anfrage am schnellsten reagierte und seine Teaser dem geneigten Webmaster ebenfalls kostenlos zur Verfügung stellen würde.

Foto: Screenshot


Dieser Artikel ist Teil 30 von 57 der Serie Medienkritik



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