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Bild zu Schwarz-Rot – Was hat uns die Regierung gebracht?

Bild resümiert, was vier Jahre Schwarz-Rot den Bürgern gebracht haben:

“Am Ende von vier Jahren großer Koalition heißt es – alles auf Anfang.”

Das könnte man fast so stehen lassen, wenn da nicht doch ein paar springerübliche Verschleierungen wären.

Wirtschaftsthemen zitiert und klärt auf:

“Bei der Arbeitslosigkeit gelang ein mehr als 15 Jahre nicht gesehener Abbau auf eine Zahl von unter drei Millionen.”

Zum Rückgang der Arbeitslosigkeit hat Schwarz-Rot nur soviel beigetragen, als dass die Regierung die Hartz-IV-Gesetze in Kraft liess und somit lediglich von der vorherigen rot-grünen Regierung profitierte. Nebenbei trugen auch der konjunkturelle Aufschwung sowie Leih- und Zeitarbeit einen Teil zum Abbau von Arbeitslosigkeit bei. Aufgrund von Lohndumping, welches von Gewerkschaften forciert wurde, handelt es sich letztlich jedoch um eine Verschleierung im grossen Stil. Arbeit definierte sich ursprünglich als Tätigkeit zum Erwerb des Lebensunterhaltes, was jedoch seit Rot-Grün nicht mehr in Deutschland gegeben ist.

“Bei der Staatsverschuldung schaffte die große Koalition die Trendwende”

Bild lebt wohl in einem Paralleluniversum? Von Trendwende kann bei historisch höchster Neuverschuldung in Verbindung mit einem neuen Schuldenrekord in 2009 keine Rede sein.

” … des Zuwachses an sozialversicherungspflichtigen Jobs auf zwischenzeitlich über 40 Millionen.”

Rechnen muss man können! Wir haben 42 Millionen Erwerbsfähige in Deutschland, davon sind 3,6 Millionen arbeitslos und 7 Millionen erhalten Hartz-IV. Gemäss Bild dürfte die Zahl der Erwerbslosen nur 2 Millionen betragen, wobei Hartz-IV-Empfänger ausgeblendet werden. Die sind ja nicht arbeitslos. Oder sollten 25 Prozent aller Erwerbsfähigen einfach nur faul sein?


Dieser Artikel ist Teil 13 von 58 der Serie Medienkritik



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