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Hurra! Krupp ist unschuldig!

Ganz grosses Kino!

Wer bisher den Namen Krupp mit zwei Weltkriegen und 70 Millionen Toten in Verbindung brachte, sollte heute, Montag und Mittwoch um jeweils 20.15 Uhr das ZDF einschalten und seine Geschichtskenntnisse durch den Dreiteiler “Krupp – eine deutsche Familie” ins rechte Licht rücken lassen. Regisseur Carlo Rola erläuterte gegenüber Handelsblatt:

“Da muss man einfach bedenken, dass es sich bei Krupp um eine Art Staatsindustrie handelte und nicht um einen Betrieb für den einfachen Bürger. Die Kunden von Krupp waren Regierungen, und mit denen musste man sich arrangieren. Wir gehen an diese Frage natürlich mit moralischen Ansprüchen ran, aber die passen nicht unbedingt zu der Logik von wirtschaftlichen Entscheidungen. Ob damals oder heute, Waffen werden nicht aus ideologischen Gründen hergestellt oder verkauft, sondern um Geld zu verdienen und seine Angestellten weiter beschäftigen zu können.”

Arbeitsplätze und Wohlstand durch Kanonen? Dann sollten wir mal gleich damit anfangen!


Dieser Artikel ist Teil 8 von 58 der Serie Medienkritik



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