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Neues aus der GEZ: Spam-Letters in meiner Post-Box

Bei der Gebühreneinzugszentrale, auch liebevoll GEZ genannt, tun sich schon wundersame Dinge. Mit Schreiben vom 19. Dezember 2005 bat mich die GEZ, mich doch anzumelden und für die von mir nicht genutzten öffentlich rechtlichen TV- und Hörprogramme zu spenden. Gutherzig, wie ich bin, nutzte ich den kurzen Weg der Online-Registrierung. Darauf hin erhielt ich eine mit 16. Januar 2006 datierte Bestätigung, dass ich nun angemeldet sei und meine Spenden periodisch abgebucht würden. Bislang geschah jedoch noch nichts dergleichen. Statt dessen erhielt ich eine zweite Bitte vom 20. Januar 2006 mich nunmehr in die Spendergemeinschaft einzureihen. Jetzt hätte ich unter der in den Schreiben angegebenen 01805er Rufnummer versuchen können eine Klärung zu erreichen. Aber warum? Ein Telefonat würde mich 0,12 EUR/Minute kosten und das nur um der GEZ ihre Arbeit abzunehmen und deren betriebsinterne Kommunikation nach vorne zu bringen? Nö, Samariter bin ich nicht. Also erhielt ich eine erneute Spendenaufforderung, datiert vom 20. Februar 2006. Und nun? Ich lehne mich jetzt ganz entspannt mit meiner Anmeldebestätigung zurück und geniesse die Show. Derweil habe ich Zeit über eventuelle Konsequenzen für Belästigung, unerlaubte Werbung und Spam-Letters nachzudenken. Oder wollte die GEZ nur mal wieder ins Blog?

Stay tuned!

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