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SEO: So dreist wollte der BILD-Verlag an meinen PageRank!

So nicht, liebe Kollegen! Erst nette E-Mail, dann der Schock! Per Billig-Linktausch wollte BILD-Verlag Axel Springer an meinen PageRank.

Hamburg Axel-Springer-Verlagshaus

Eine Kooperationsanfrage klingt immer gut und “Medienpartnerschaft” sowieso. Ich schau mir die betreffende Webseite an. Das mache immer, bevor ich über eine Antwort nachdenke. Der sprichwörtliche Blitz fährt mir durch Mark und Bein. In der Fußzeile der Seite mit dem fantasievollen Namen “FinanzKraft” steht:

“Weitere Angebote der Axel Springer AG”.

Oha, denke ich. Da war doch was. Und sind das nicht die mit dieser skurrilen BILD-Zeitung? Die haben doch Geld, wie Heu, sind im MDAX gelistet. Die Springer-Aktie hat sich seit 2009 verdreifacht. Eine fette Performance in der Medienkrise. Dunkel erinnere ich mich auch an eine Eigenkapitalquote von fast 50 Prozent! im Jahre 2010.

Was wollen die von mir? Ich antworte und warte. Am Tag danach dann der Schock. Ein billiger Linktausch sollte es werden, eine Frechheit, wie vom letzten SEO-Fuzzi. Hat ein Weltkonzern so fiese Tricks nötig?

Foto: Axel-Springer-Verlagshaus, Hamburg / KMJ / CC


Dieser Artikel ist Teil 39 von 58 der Serie Medienkritik



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