≡ Menu


Springer-Millionen für Kachelmann?

Wettermoderator Jörg Kachelmann fordert von BILD & Co mehr als zwei Millionen Euro Schmerzensgeld

Wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte fordert Jörg Kachelmann vom Axel Springer Verlag, der unter anderem Deutschlands grösste Boulevardzeitung “BILD” vertreibt, ein Schmerzensgeld in Höhe von mehr als zwei Millionen Euro, meldet Handelsblatt.

Bei der Medien-Jagd auf Kachelmann nach seiner Verhaftung am 20. März 2010 wurden Fotos, Details aus Gerichtsakten, Verfälschung von Zitaten oder persönliche SMS-Nachrichten veröffentlicht. Dinge, welche die Privatperson Kachelmann betreffen und für die Öffentlichkeit nicht von Interesse sind. Tatsächlich musste in dieser Zeit das Landgericht Köln mit Einstweiligen Verfügungen gegen BILD und BILD.de mehrmals eingreifen, um den Moderator zu schützen, berichtet bildblog.de.

Auch andere Medien betroffen
Aber nicht allein die Springer-Presse sieht sich mit Schadensersatzforderungen konfrontiert. Wie Handelsblatt weiter berichtet, will Kachelmann offenbar auch gegen weitere Verlage vorgehen, alleinige Ausnahme sei “Der Spiegel”.

Egal welche Motivation die Medien Kachelmann für seine Forderungen jetzt unterstellen, vor dem Hintergrund bisheriger Verfügungen des Landgerichts Köln könnte der TV-Moderator mit möglichen Klagen durchaus Erfolg haben. Bislang weist Springer die Forderungen jedoch zurück, wie Spiegel berichtet.


Dieser Artikel ist Teil 25 von 57 der Serie Medienkritik



{ 0 comments… add one }

Leave a Comment

banner