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Opels Transfer von Steuergeldern in die USA

So kassierte GM die Deutschen ab

Die finanzielle Situation von Opel spitzt sich zu. Die deutsche Tochter des ebenfalls schwer angeschlagenen US-Autobauers General Motors (GM) bittet um eine Staatsbürgschaft in Höhe von einer halben Milliarde Euro, wie Spiegel Online meldet. Früher als die Welt noch in Ordnung war, hafteten gemäss den Organschaftsverträgen die Konzern-Mütter für ihre in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Töchter. Heute ist das anders. Sobald Opel Gewinne erwirtschaftete, wanderten diese am deutschen Fiskus vorbei in die USA und General Motors – seit Jahrzehnten in der Krise – verbrannte das Geld bei Produktion und Absatz seiner völlig veralteten und überholten Blechkisten. Jetzt haben weder GM noch die durch den US-Konzern ausgehöhlte Tochter Opel das Geld, um aus eigener Kraft eine Wirtschaftskrise zu überstehen. GM klinglt Sturm am Weissen Haus und Opel tut dasselbe in Berlin. Wenn nun die Politik einknickt und mit unseren Steuergeldern Opel vor der Pleite rettet, dann sage ich voraus, dass spätere Gewinne wieder nach Detroit abfliessen, zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Richtig wäre, wenn die USA nicht nur für GM sondern auch für deren Auslandstöchter, wie Opel und Saab, gerade stehen würden. Schliesslich haben sie ja auch Jahrzehnte lang kassiert.



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