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Problemfall Telekom

Ein interessanter Artikel in der Welt über den Klassiker der deutschen Wirtschaft, Telekom. Der neue Chef heisst René Obermann, das Umfeld ist nach wie vor schlecht, die Kunden laufen weg, Gewinnwarnungen, die Aktie bewegt sich nicht, die Politik ist unzufrieden mit der Effizienz aber auch mit dem Stellenabbau.

Meine Erfahrung, eine Neustrukturierung eines Unternehmens funktioniert nur, wenn auch die Anteilseigner voll dahinter stehen. Hat der Vorstand nicht die notwendige Rückendeckung, so wird auch der zehnte infolge die internen Schwierigkeiten nicht in den Griff bekommen. Das gilt auch und gerade für halb- oder drittelstaatliche Konzerne. Dass der Telekom die Kunden in Scharen weglaufen, liegt sicher nicht am Aktienkurs, sondern schlichtweg am Preis-Leistungsverhältnis, am Angebot und am Service. Man hat ganz einfach Investitionen vergessen und die Marktentwicklung verschlafen. Telekom wirbt für T-DSL, doch die Infrastruktur ist ganz einfach nicht vorhanden. Während Mitbewerber längst Flatrate zum Kunden brachten, sollte der T-Kunde am liebsten zur Flatrate gebracht werden. Der Service und Umgang mit Kunden muss dringend verbessert werden. Es kann nicht sein, dass die Ansprechpartner für den Kunden in ganz Deutschland verteilt sind und langwieriger Schriftverkehr nötig ist um Problemchen zu lösen. Nein nicht nur das Umfeld ist schlecht, Telekom hat die letzten Jahre am Markt vorbei operiert. Und um das Problem zu lösen, ist kein Stellenabbau notwendig.

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