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StudiVZ – Schadensbegrenzung neu definiert

Die gute Nachricht, StudiVZ ist wieder online, man hat in der “Kaffeepause” dort kräftig gewerkelt und übt sich in Schadenbegrenzung. Die von Don kritisierte Stalker-Gruppe hat inzwischen nur noch 583 Mitglieder. Die schlechte Nachricht, man löschte offenbar lediglich unliebsame Threads. Die eigentlichen Probleme, der Datenschutz und vor allem die dubiose Einstellung der Macher haben sich nicht geändert:

“Journalistische Kampagnen gegen das StudiVZ benutzen nun auch die Gruppe ***** als Spielball , um dem Blog ans Leder zu gehen. Beiträge hier wurden aus dem Zusammenhang gerissen und sehr negativ dargestellt, die Autoren wurden so schlecht verschleiert, dass man diese mühelos erkennen kann. Wir sind gerne für konstruktive Kritik offen, aber diese Art von Journalismus ist einfach nicht in Ordnung.”

und weiter

“Hmm, sagt mal kann es sein, das die ach so fleißigen Jungs es letzte Nacht nichteinmal ansatzweise hinbekommen haben auch nur ein Sicherheitsleck zu schließen!? So langsam glaube ich ja fast, dass die die schlechte Publicity sogar toll finden. Frei nach dem Motto “Bad news are good news”…”

und ein anderer meint dies. Danach geht’s munter weiter:

“*schlapplach*

Der kleine Don dreht mal wieder hoch! Nichts zu tun? Schreib doch noch ein Buch! Das war gut.

Dieser Kreuzzug gegen StudiVZ ist einfach nur albern.

Die strafrechtliche Relevanz dieser “Kuschelgruppe” dürfte etwa so hoch sein, wie die der Zahnpastatube, die Don Alphons in seiner Wut auf den Spaß der Web 2.x Gründer jeden Morgen mißhandelt.

Die Bilder wurden auf StudiVZ veröffentlicht (Rechteeinräumung), werden dort referenziert (Rechtewahrnehmung) und kommentiert (Meinungsäußerung).

Aber das kann Donniboy ja nicht wissen. Als semi-professioneller Nörgler und Berufsskeptiker fehlt dann wohl doch der juristische Hintergrund.

Prost!”

Aber schaun wir in die Seele des StudiVZ-Chefs.

Hier ein interessanter Link zu YouTube und ein weiterer zum StudiVZ-Blog.

Wie befasst sich unsere junge Bildungselite mit der deutschen Geschichte? Natürlich offiziell und geduldet, stellt sich die Frage, ob StudiVZs Töchter in Ost und West das ebenso sehen:

Die Online-Hilfe der Website gibt weitere Hinweise über Nachlässigkeiten:

Wie herrlich man sich als Campus-Captain fühlen muss, lesen Sie hier:

Zum Verständnis, niemand hat in Deutschland das Recht Bilder ohne Genehmigung des Rechtinhabers oder der abgebildeten Personen in irgendeiner Form zu veröffentlichen oder weiterzugeben. Dabei spielt es keine Rolle, wie er an die Bilder gelangte oder ob der Urheber bereits eine Veröffentlichung vornahm. Das ist deutsches Recht. Eine Diskussion darüber ist m.E. müssig und der Betreiber der Plattform hat eine Sorgfaltspflicht.

Inzwischen wirkt Dons bittere Pille und die Studis denken nach. So finden sich auf StudiVZ mehrere Gruppen in denen über Datensicherheit und das Tun der Leader aufgeklärt wird.

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