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Panzer-Duell: Leopard 2 wäre chancenlos gegen russische T-80 und T-90

Der Leopard 2 der Bundeswehr zählt zu den weltbesten Kampfpanzern. Gegen die russischen T-80 und T-90 hätte der deutsche trotzdem keine Chance, wie das Magazin Sputnik unter Bezug auf Welt-Author Thorsten Jungholt schreibt.

Die Munition sei veraltet. Der Leopard 2 wurde in den 70er Jahren entwickelt. Zwar waren in den letzten Jahrzehnten Bewaffnung und Panzerung immer wieder nachgebessert worden. Aber gegen moderne Gegner wie die russischen T-80 und T-90 gewinnt er trotzdem kein Land.

Im Vergleich:

Der Leopard 2 besitzt lediglich eine 120-mm-Kanone bei der Wolframcarbid-Geschosse gegen Panzerungen zum Einsatz kommen. Die aber produzieren nicht genügend kinetische Energie, um der modernen russischen Panzerung schaden zu können.

Dagegen sind die russischen Modelle mit einer 125-mm-Glattrohr-Kanone ausgerüstet, die sowohl panzerbrechende Geschosse mit hoher kinetischer Energie als auch Panzer-Abwehr-Lenkraketen abfeuern kann.

Im Zuge der Bundeswehrreform wurde die Zahl der Leopard-2-Panzer auf nur 225 Stück reduziert. Infolge der Ukraine-Krise wurden die NATO-Streitkräfte jedoch in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Dadurch muss Verteidigungsministerin von der Leyen 100 bereits ausgemusterte Leopard-Panzer wieder in den Truppendienst zurückholen.

Die Kampfkraft der Bundeswehr wird dadurch jedoch nicht gestärkt.

“Ohne durchschlagskräftige Munition ist diese Maßnahme militärisch sinnlos”,

meint der ehemalige Leiter des Planungsstabes Hans Rühle.

Auch eine Modernisierung der Wolfram-Carbid-Munition würde nichts bringen, weil die nur vom Leopard 2 A7 genutzt werden könnte. Davon gäbe es aber in der Bundeswehr nur 20 Stück.

Inzwischen soll Russland an der Modernisierung seiner Panzer arbeiten, glaubt die Welt zu wissen. Demnach sei die Panzerung des T-90 verbessert worden. Was der neue T-14 “Armata” kann, ist derzeit im Westen unbekannt. Der Panzer wird am 09. Mai zum 70. Jahrestages des Sieges der Roten Armee über den deutschen Faschismus und Militarismus erstmals bei einer Truppenparade über den Roten Platz rollen.

Ob sich die Paranoia des Westens bestätigt, ist ungewiss. Sicher ist jedoch, dass im Zuge der Ukraine-Krise der Militarismus im Westen Morgenluft wittert. Da kommt jede vermeintliche Bedrohung gerade recht und sei sie noch so gering.



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